Auch wenn Miky im März 1997, kurz vor Ende der Saison, den zweiten Platz und den damit verpassten Aufstieg in die 2. Regionalliga verkündete, kam es durch einen Rückzieher zu einem Aufstieg in der Post-Season.
Maccabi spielt schlecht und gewinnt trotzdem
Beinahe wäre die Saisonpremiere in die Hose gegangen. Gegen die
durchschnittliche Mannschaft aus Emmerich musste ein Sieg geschafft
werden, und den erreichte man auch, aber wie...
Den Anfang des Spiels hat Maccabi verschlafen. Mit 12:4 (7.)
und 19:10 (12.) führten die Gäste, bevor die Düsseldorfer von Trainer
Raphael Wilder wachgrüttelt wurden. Der aus dem Urlaub zurückgekehrte
spanische Aufbau Aurelio Lopez zeigte der Mannschaft mit vier Dreiern
in sieben Minuten dann auch, wo es langgehen muss. Zur Halbzeit führte
Maccabi dank Lopez mit 35:31.
Doch auch Anfang der zweiten Halbzeit wandelten die Gastgeber
zum Teil schlaftrunken zwischen den Körben. Ohne Fast-Break und ohne
Defense von Seiten Maccabis, hatten die Emmericher leichtes Spiel. Nur
ihr eigenes Unvermögen verhinderte sie daran, davon zu profitieren. Auf
Düsseldorfer Seite zog Oliver Wessel oft erfolgreich zum Korb, und Dirk
Bettenhausen half mit zwei Dreiern in der zweiten Halbzeit nach, sodaß
Maccabi mit einer 62:55-Führung (36.) in die Schlussphase gehen konnte.
Aber auch diese wurde vergeben. Mit zahlreichen Ballverlusten
lud der Gastgeber die Gäste zum Punkten, und diese nahmen dankbar an.
Nach zwei vergebenen Freiwürfen von Lopez machten die Gäste noch vier
leichte Punkte und führten plötzlich wieder mit 66:65, und da waren
noch vierzig Sekunden zu spielen. Dann durfte Maccabi aber doch noch an
die Freiwurflinie, von wo aus man schon das letzte Pokalspiel gegen Recklinghausen
für sich entscheiden konnte. Und Center Joe Hochstein traf dann auch
seine beiden Freiwürfe zum 67:66-Endstand. Mit den letzten 20 Sekunden
wusste Emmerich zum Glück nur wenig anzufangen.
Für Maccabi blieb nach der erneuten Zitterpartie nur die
Erkenntnis, dass die Mannschaft ihre Leistung in den nächsten Spielen
noch mächtig steigern muss, oder aber sie freundet sich mit der unteren
Tabellenhälfte an...
15.09.96: Maccaci Düsseldorf - Fast-Break Emmerich 67:66 (35:31)
|
TuS Maccabi Düsseldorf: Aurelio Lopez 21 (5 Dreier), Oliver Wessel
13, Dirk Bettenhausen 11 (2), Joe Hochstein 7, Johannes Albanus 6,
Michael Shohat 5, Christian Füg 4, Christian Hackmann.
21. September 1996: vs. BG Wuppertal II (A) - Nach der Pause einen Gang zurückgelegt
Eine gute Halbzeit reicht Maccabi beim Auswärtserfolg in Wuppertal
Eine Zitterpartie wie im ersten Spieltag, als Maccabi gegen Emmerich
mit einem Punkt gewann, sollte es diesmal auf keinen Fall werden. Zwar
fehlte Maccabi bei der Begegnung gegen die Zweitvertretung der BG
Wuppertal ausser Center Dirk Wingert (Urlaub) diesmal auch
Flügelspieler Oliver Wessel (Krankheit), doch Längen- und
Schnelligkeitsvorteile zugunsten der Düsseldorfer waren nach dem ersten
Sprungball, wenn nicht vorher, auch so auszumachen.
Und so erspielten sich die Gäste nach fünf Minuten eine
komfortable 15:0-Führung. So leicht, wie es die Wuppertaler einem
gemacht haben, hat man es sich doch gar nicht vorgestellt, aber diese
machten in der ersten Halbzeit keine Anstalten, die Vorführung zu
beenden. Aurelio Lopez und Michael Shohat vollendeten ein Fast-Break
nach dem anderen, und unter dem Korb kam Center Joe Hochstein immer
wieder zu einfachen Punkten gegen seine ratlosen Gegenspieler. Zur
Halbzeit führte Maccabi 49:28.
In der zweiten Halbzeit spielten die Gastgeber erstmal
"alles-oder-nichts", und mussten sich zunächst mit der zweiten
Möglichkeit begnügen. Presse und Fast-Break bis zum Umfallen
scheiterten erst einmal in der düsseldorfer Defense, und ermöglichten
den Gästen leichte Punkte, die zur zwischenzeitlichen 69:41-Führung
(29.) für Maccabi führten. Doch auch die Gäste konnten nicht unendlich
laufen, und so wurden sie in der Abwehr zu langsam und im Abschluss zu
unkonzentriert, und der verkürzte Abstand beim 82:68 (35.) machte
Wuppertal noch einaml Mut.
Maccabi kriegte dann die letzten fünf Minuten doch noch unter Kontrolle, und rettete den letzlich klaren Sieg über die Zeit.
Ein ganz anderes Spiel erwartet den oberligisten am nächsten Sonntag (29. September) im heimischen Max-Planck-Gymnasium, denn mit der BSG Grevenbroich kommt eins der besseren Teams der Oberliga 2 Herren nach Düsseldorf.
21.09.96: BG Wuppertal 2 - TuS Maccabi Düsseldorf 77:93 (28:49)
|
TuS Maccabi Düsseldorf: Michael Shohat 33, Aurelio Lopez 19, Joe
Hochstein 18, Dirk Bettenhausen 7, Albert Terenji 7, Robert Kopito 4,
Martin Sievers 3, Christian Füg 2, Christian Hackmann.
29. September 1996: vs. BSG Grevenbroich (H) - es liegt kein Spielbericht vor
06. Oktober 1996: TS Neuwerk (A) - Jetzt ist Maccabi der gejagte!
Aurelio Lopez sichert den Sieg bei der TS Neuwerk von der Freiwurflinie
Der vierte Sieg am vierten Spieltag gelang den Basketballern von
Maccabi Düsseldorf beim bisher ebenfalls ungeschlagenen Verfolger, der
TS Neuwerk. Auch wenn es kurz vor Schluss nicht unbedingt nach einem
Auswärtserfolg aussah: im richtigen Moment behielten die Düsseldorfer
doch noch die Überhand.
Vor rund 50 Zuschauern in Mönchengladbach begann die Partie
ausgeglichen. Auf Düsseldorfer Seite sorgte Center Michael Shohat mit
12 Punkten in der Anfangsphase für Punkte, und anschliessend übernahm
Flügel Oliver Wessel mit 10 Punkten zwischen der 10. und 20. Minute die
Verantwortung. Auf der Gegenseite brachte der hervorragende Center
Bonzelett, der insgesamt 26 Punkte markierte, die Gäste-Abwehr immer
wieder zur Verzweifelung. Flügel Greenwade sorgte mit 10 Punkten vor
dem Wechsel ebenfalls dafür, dass keine Mannschaft sich erheblich
absetzen konnte. Nach einem Dreier von Dirk Bettenhausen führte Maccabi
mit 13:10 (6.), mit einer Zwischenspurt erreichte Neuwerk einen 23:18
Vorsprung (11.), den aber die Gäste vor der Pause wettmachen konnten.
Sie führten zur Halbzeit mit 42:39.
Diesen knappen Rückstand holten die Gastgeber blitzschnell auf,
und legten nach. Maccabi, geplagt von einer grauenvollen Trefferquote
aus dem Feld und von der Linie (28/55 Freiwürfe!), punktete kaum noch,
und da hilft auch die beste Verteidigung nicht mehr. Nur unter den
Körben konnten Maccabi's Center ihre Längenvorteile ausnutzen, doch
Neuwerk baute die Führung Punkt um Punkt aus. Als Spielertrainer
Egelhoff sieben Punkte in Folge markierte, lagen die Gäste schon mit
54:59 zurück (32.), und ein Dreier von Szilasi (36.) deutete eine harte
Schlussphase für die Düsseldorfer an, denn sie lagen immer noch mit
67:60 im Hintertreffen! Und dann begann die Aufholjagd.
Korbleger Lopez, dazu einen von zwei Freiwürfen verwandelt:
63:67. Bonzelett macht auf der Gegenseite den letzten Feldkorb für
Neuwerk (36. Minute), denn jetzt machte Maccabi in der Verteidigung
ernst. Und sie konnten es sich leisten! Denn während die Gastgeber
einer nach dem anderen ihr viertes Foul kassierten, setzte der clevere
Raphael Wilder einige seiner Leistungsträger zum Ausruhen auf die Bank.
Und als diese zur Schlussphase wieder das Feld betraten, waren sie
frisch und ohne Foulbelastung. Und genau diesen Vorteil nutzten die
Gäste jetzt gnadenlos aus. Harte Verteidigung, Fast-Break gegen die
müden Neuwerker, und immer wieder zum Korb ziehen: das war in den
letzten Minuten die Devise für Maccabi. Zweimal Dirk Wingert unter dem
Korb und erneut Lopez nach einem Ballgewinn in der Verteidigung, und
das Spiel war wieder offen: 69:69 und noch drei Minuten zu Spielen.
Danach gab es nur noch Freiwürfe. Beide Seiten zeigten ihre
Nervosität, aber in der letzten Minute konnte Aurelio Lopez zeigen,
dass er sich auch von 50 pfeifenden Zuschauern nicht irritieren lässt.
Locker verwandelte er zwei Freiwürfe zur 75:72 Führung. Bonzelett auf
der Gegenseite verwandelte nur einen, und anschliessend zeigte Center
Joe Hochstein erneut, dass er unter dem Korb für Maccabi eine Bank ist.
77:73 mit 20 Sekunden zu spielen, Neuwerk verlor die Nerven und den
Ball, und das Spiel war gelaufen. Die letzten zwei Freiwürfe
verwandelte Lopez für das Punkteverhältnis.
Am kommenden Samstag (19:00 Uhr, Max-Planck-Gymnasium), kommt es zum Duell des ersten gegen den letzten,
wenn Maccabi den TuS Velbert empfängt. Doch vor Übrheblichkeit ist man
gewarnt: gegen Neuwerk unterlag Velbert am zweiten Spieltag nur knapp
mit 77:86.
06.10.96: TS Neuwerk - TuS Maccabi Düsseldorf 73:79 (39:42)
|
TuS Maccabi Düsseldorf: Aurelio Lopez 15, Oliver
Wessel 14, Michael Shohat 14, Joe Hochstein 13, Dominik Raddatz 8, Dirk
Wingert 8, Dirk Bettenhausen 6 (1 Dreier), Christian Hackmann 1, Albert
Terenji.
12. Oktober 1996: vs. TuS Velbert (H) - Pflichtaufgabe gemeistert
Keine Probleme für Maccabi gegen den Tabellenletzten aus Velbert
Nach dem Sieg gegen Verfolger Neuwerk am letzten Wochenende konnte
Maccabi gegen das schwache Schlusslicht TuS Velbert seinen ersten Platz
in der Oberliga 2 Herren untermauern.
Von Anfang an wurde der Gast vorgeführt. Der angeschlagene
Center Joe Hochstein sorgte mit seinen sechs Punkten in Folge sofort zu
Beginn der Partie für klare Verhältnisse. Anschliessend musste er
verletzt ausscheiden, aber seine Mitspieler kämpften in der
Verteidigung und kamen zu einfachen Fast-Breaks. Nach sechs Minuten
nahm Velbert die erste Auszeit. Es stand 17:0.
So konnten die Spieler des Gastgebers etwas für ihre Statistik
tun: Aufbau Dirk Bettenhausen für die Assists, Center Michael Shohat
für die Punkte, Flügel Oliver Wessel für seine Freiwurfquote.
Maccabi-Coach Raphael Wilder konnte sich entspannt
zurücklehnen, denn seine warnende Worte vor dem Spiel fielen nicht auf
taube Ohren: von Anfang an ging der Tabellenführer konzentriert und
engagiert zu Werke, und geriet dabei kein einziges Mal in Gefahr, die
Kontrolle über das Spiel zu verlieren. Zur Halbzeit führte Maccabi mit
54:23, es war alles klar.
Die nächste Aufgabe für Maccabi wird wohl kaum so leicht
sein, wenn überhaupt lösbar, denn mit dem SV Derne Dortmund kommt am
Samstag, den 19.10. ein Erstregionalligist zum Max-Planck-Gymnasium.
Als einziger Oberligist in dieser Saison schaffte Maccabi den Einzug
ins Viertelfinale des WBV-Pokals, und trifft dort auf diesen schweren
Brocken.
12.10.96: TuS Maccabi Düsseldorf - TuS Velbert 102:57 (54:23)
|
TuS Maccabi Düsseldorf: Michael Shohat 37, Aurelio Lopez 21 (1
Dreier), Oliver Wessel 16, Dirk Bettenhausen 8, Albert Terenji 9, Joe
Hochstein 7, Bernd Marres 2, Christian Füg 2, Robert Kopito, Christian
Hackmann.
26. Oktober 1996: vs. BG Kamp-Lintfort (H) - Gewonnen: Trainer Wilder unzufrieden
Maccabi blamiert sich nach guter erster Halbzeit
Wenn man eine Halbzeit lang einem Gegner so überlegen ist wie
Maccabi der BG Kamp-Lintfort in dieser Begegnung, dann lässt mal nach
der Pause die Konzentration nach. Für Trainer Raphael Wilder aber kein
Grund, sich zu blamieren.
Mit sicherer Defense begann Maccabi das Spiel, und nach zwei
Minuten ging es auch mit der Offense los: 12:4 (7. Minute), 24:8 (11.),
44:15 (18.) waren die Zwischenstationen. Die harmlosen Gäste wurden bis
zu diesem Zeitpunkt förmlich überrannt, und fingen sich zahlreiche
Fast-Breaks ein, z.B. vom überragenden Flügel Oliver Wessel: er
erzielte zwischen der 10. Minute und der Halbzeitpause 15 Punkte. Dass
man so einen Gegner durch mangelnden Einsatz wieder ins Spiel bringt,
war für den enttäuschten Coach unverständlich.
Richtig gefährlich wurde es dem Gastgeber jedoch zu keinem
Zeitpunt. Auf 53:41 verkürzten die Gäste in der 27. Minute, dann raffte
sich der Tabellenführer auf, das Spiel wieder einigermassen zu
kontrolieren. 15 Zuschauer (Tendenz steigend) sahen eine unattraktive
zweite Halbzeit, in deren Endphase Maccabi sich doch noch die Mühe
machte, den Sieg nicht zu niedrig ausfallen zu lassen...
Nach dem Tabellenzehnten aus Lintfort erwartet Maccabi auch in der nächsten Woche eine Lösbare Aufgabe: in der Sporthalle Tersteegenstrasse kommt es am Samstag, den 2. November zum Derby bei der bisher nicht überzeugenden Zweitvertretung von ART Düsseldorf.
26.10.96: TuS Maccabi Düsseldorf - BG Kamp-Lintfort 88:67 (47:24)
|
TuS Maccabi Düsseldorf: Oliver Wessel 25 (1 Dreier), Michael Shohat
21, Aurelio Lopez 17 (1), Joe Hochstein 11, Dirk Bettenhausen 6, Dirk
Wingert 6, Robert Kopito 2, Albert Terenji, Dominik Raddatz, Christian
Füg.
02. November 1996: ART Düsseldorf II (A) - Ruhiger Samstag für Trainer Wilder
Zwei Zwischenspurte reichen lustlosem TuS Maccabi gegen schwache ART Zweitvertretung
Sieben Spiele, sieben Siege. Diese Bilanz war für Trainer Raphael
Wilder der entscheidende Punkt nach der Begegnung bei ART Düsseldorf 2.
Es war eine durchschnittliche Leistung, die Maccabi den 20 Zuschauern
in der Halle an der Tersteegenstrasse geboten hat, aber für die Reserve
des Düsseldorfer Regionalligisten ART war an diesem Nachmittag gegen
den Tabellenführer der Oberliga 2 Herren nichts zu holen.
Lediglich einer auf Gastgeberseite wehrte sich, und das
energisch. Flügelschütze Dirk Weppler versenkte drei Dreier in Maccabis
Korb in der ersten Halbzeit, und sorgte so für Verwirrung in der
indisponierten Abwehr der Gäste. Vorne tat sich bei Macabbi auch nicht
viel, sodass das Spiel über lange Strecken ausgeglichen war. 13-13 nach
sieben, 21-23 nach fünfzehn Minuten, der Tabellenführer enttäuschte.
Auszeit Maccabi, und bei ART kriegte Weppler eine Verschnaufspause:
Maccabi machte 9-0 Punkte und das Spiel war beim Stand von 32-21
entschieden.
Bei Maccabi bemerkte man das Fehlen von Center Joe Hochstein,
und von Aufbau Aurelio Lopez war im ganzen Spiel nur wenig zu sehen.
Zum Glück waren Dirk Bettenhausen und Oliver Wessel da, die jeder auf
seiner Weise die Zonenverteidigung des Gastgebers entschärfte: Dirk
endlich wieder mit Distanzschüssen, Oliver zog zum Korb und wurde oft
gefoult. Seine Makellose Bilanz: 8 Freiwürfe - 8 Treffer.
Eine weitere Zwischenspurt mitten in der zweiten Halbzeit
brachte Maccabi eine angenehme 68-49 Führung (35.), und das reichte
dann auch.
Nächste Woche kann
es wieder anders aussehen, denn der Garather SV hat bisher allen
Spitzenmannschaften der Liga harte Spiele bereitet. Maccabi ist also
gewarnt, wenn es am achten Spieltag zum Auswärtsspiel in Düsseldorf-Garath antritt.
02.11.96: ART Düsseldorf 2 - TuS Maccabi Düsseldorf 60:71 (24:35)
|
TuS Maccabi Düsseldorf: Oliver Wessel 20, Dirk Bettenhausen 19 (3
Dreier), Michael Shohat 15, Dirk Wingert 7, Christian Hackmann 4,
Aurelio Lopez 3, Dominik Raddatz 3, Christian Füg, Albert Ternji,
Robert Kopito.
09. November 1996: Garather SV (A) - Aufholjagd hat nicht gereicht
Maccabi verschlaft erste Halbzeit und verliert nach Verlängerung beim Tabellensiebten
Maccabi kann also auch verlieren. Zwar wäre es auch diesmal fast gut
gegangen, aber zu nervös waren die Spieler des Tabellenführers beim
Regionalliga-Absteiger aus dem Süden Düsseldorfs, um einen schlechten
Beginn doch noch wettmachen zu können. Dabei sah es in der 33. Minute
sogar ziemlich gut aus. Bis zu diesem Zeitpunkt spielte Maccabi in der
zweiten Halbzeit so, wie man es von einem Tabellenführer erwartet: die
20 Zuschauer sahen, wie man aus einem 15 Punkte Rückstand (43:28, 21.
Minute), in zwölf Minuten eine Fünf-Punkte-Führung herausspielt.
Betrachtet man allein diese Zeitspanne zu Beginn der zweiten Halbzeit,
dann darf gehofft werden, dass die kommenden deutlich schwereren
Brocken gemeistert werden...
Aber Basketball wird über (mindestens) 40 Minuten gespielt, und
das, was die Favoriten aus dem Norden Düsseldorfs in der ersten
Halbzeit im Angriff gespielt haben, war so schlecht, dass die
Mannschaft diese Niederlage nur sich selbst zuschreiben kann.
Fehlpässe, Ballverluste, Einfallslosigkeit und eine schlechte Wurfquote
zeigten auf die Nervorsität hin, die sich nach sieben Spielen ohne
Niederlage beim Tabellenführer aufgestaut hat. Garath zeigte sich
dagegen hochmotiviert und treffsicher: 13 von 16 Freiwürfen in der
ersten Halbzeit, und auch sonst von aussen sehr treffsicher, zeigte
sich der Gastgeber ob der Makellosen Bilanz Maccabis unbeeindruckt.
Immer dann, wenn es nach einem Comeback der frustrierten Gäste aussah,
zogen die selbestbewussten Garather wieder davon. So nach dem
11:4-Start, als Dirk Bettenhausen und Aurelio Lopez mit Dreiern den
15:12-Anschluss schafften: Der Gastgeber brachte Maccabi sofort mit
fünf Punkten in Folge auf Distanz.
Und sah es nach 14 Minuten mit einem 17:23-Rückstand für
Maccabi noch einigermassen erträglich aus, so lagen die Gäste nur drei
Minuten später schon scheinbar hoffnungslos mit 35:19 zurück. Eine
deprimierende erste Halbzeit also, und Grund genug für den
Tabellenführer, endlich aufzuwachen.
Und das sah folgendermassen aus: Von aussen lockerte Aufbau
Lopez mit Dreiern die gegnerische Verteidigung, und unter dem Brett
machten die Center Joe Hochstein und Michael Shohat all die Punkte, die
sie in der ersten Halbzeit vergassen. Garath wurde plötzlich nervös und
traf nur noch wenig. Maccabi rannte und kämpfte, und als Flügel Olli
Wessel in der 32. Minute sich daran erinnerte, wie schnell er zum Korb
ziehen kann und so drei Feldkörbe in Folge erzielte, schien der
Höhenflug der Garather beendet: nach erbittertem Kampf führte Maccabi
jetzt mit 66:61. Maccabi wurde dann müde und nachlässig, und der
Gastgeber nutzte dies für zehn Punkte in Folge. Lopez schlug zurück:
Ein Dreier, ein Korbleger: 72:71 für Maccabi und zwei Minuten zu
spielen. Garath traf nicht und stoppte die Uhr mit taktischen Fouls.
Wessel und Lopez trafen jeweils einen von zwei, und eine Minute vor
Schluss führte Maccabi 74:71. Garath wollte ein Dreier und bekam
stattdessen drei Freiwürfe: Spielertrainer Meinolf Linssen wurde beim
Dreierversuch von Shohat gefoult, und traf dann auch alle drei. Für den
letzten Angriff hatte Maccabi 30 Sekunden, doch die wurden vergeben:
Verlängerung.
Dort dann das gleiche Bild wie zu Anfang des Spiels: Maccabi,
erschöpft und ideenlos, machte keinen Feldkorb mehr, und musste die
erste Saisonniederlage hinnehmen.
Rehabilitieren will sich der Ex-Tabellenführer nächste Woche zu Hause gegen Norf/Erfttal, bevor es eine Woche Später zum Punktgleichen Aufstiegsfavoriten aus
Solingen geht. Mit Barmen, Emmerich und Grevenbroich stehen Maccabi
auch nach dem Spiel in Solingen sehr schwere Aufgaben bevor.
09.11.96: Garather SV - TuS Maccabi Düsseldorf 85:77 (41:28, 74:74)
|
TuS Maccabi Düsseldorf: Michael Shohat 18, Aurelio Lopez 17 (4
Dreier), Joe Hochstein 16, Oliver Wessel 13, Dirk Bettenhausen 9 (1),
Dirk Wingert 2, Robert Kopito 2, Christian Hackmann, Dominik Raddatz,
Christoph Schnelle.
16. November 1996: BSG Norf/Erfttal (H) - Joe und die fünf "Zwerge" aus Norf
Norf stärker als erwartet, aber nicht gross genug...
Es hat lange gedauert. Aber nach einer Halbzeit hat der TuS Maccabi
Düsseldorf verstanden, was gegen eine Mannschaft zu tun ist, deren
groesster Center 190 cm klein ist. Dirk Wingert (2,00 m) bekam den Ball
immer wieder auf der Postposition, drehte sich immer wieder um, und
fand immer wieder Joe Hochstein (2,14 m) unter dem Korb, der immer
wieder traf. Klingt einfach, hat aber bei Maccabi lange gedauert. Der
Gast aus Norf, der bisher in der Liga weniger als mittelmässig
abschneidet, war hochmotiviert und traf aus allen Lagen. Maccabi,
sichtlich überrascht, liess sich in der ersten Halbzeit förmlich
überrennen, und lag nach zehn Minuten folgerichtig auch schon mit 17
Punkten zurück (13:30). Aber man wollte diesmal nicht bis zur Halbzeit
warten, um mit der schon fast zu einer Tradition gewordenen Aufholjagd
zu beginnen.
Wenn in der Defense der Gegner nicht gebremst werden kann, muss
man sich auf seinen Angriff verlassen: Maccabi brachte die Bälle in die
Zone, und die körperlich unterlegenen Gäste mussten foulen. Die Bilanz:
14 von 17 Freiwürfe traf Maccabi in der ersten Hälfte, 27 von 34
insgesamt, ein wichtiger Faktor auf dem Weg zum Sieg. So konnte also
der Gastgeber bis zur 20. Minute auf 40:43 herankommen, und hätte da
der treffsichere Krüll (21 Punkte, 3 Dreier) nicht noch einen Dreier
reingesetzt, so hätte es zur Pause richtig gut ausgesehen.
So aber kam Maccabi mit Wingert und Hochstein aus der Kabine,
und sie erzielten zusammen insgesamt 18 der 30 Punkten bis zur 30.
Minute. Dazu kamen zwei Dreier und ein Korbleger von Dirk Wingert, und
schliesslich schloss Michael Shohat zwei Fast-Breaks zur klaren
76:61-Führung für Maccabi ab. War das Spiel gelaufen? Mit dieser Frage
beschäftigten sich anscheinend die Maccabi-Spieler auf dem Feld, dabei
waren die Gäste wieder wach geworden. Eine 13:2-Serie in drei Minuten
sorgte wieder für Spannende Verhältnisse fünf Minuten vor Schluss
(78:74).
Dann suchte Maccabi das Glück wieder in Korbnähe, und siehe
da: es gab Freiwürfe. Und während auf Norfer Seite Flügel Mike Milbradt
seine Bewacher zum Verzweifeln brachte (26 Punkte), machten die
Düsseldorfer von der Freiwurflinie alles klar: nur zwei Feldkörbe in
den letzten Fünf Minuten, dafür aber 13 von 15 Freiwürfe verwandelt,
und das reichte dann auch. Mit einem Dreier von Milbradt 30 Sekunden
vor Schluss verkürzten die Gäste zwar auf 90:92, aber Oliver Wessel
traf nervenstark noch drei Freiwürfe, und somit war Krülls dritter
Dreier in der Schlusssekunde bedeutungslos geworden.
Nach diesem mühsamen Pflichtsieg steht Maccabi am nächsten Samstag in Solingen der Aufstiegsfavorit der Oberliga 2 Herren entgegen.
Die TSG Solingen, die TS Neuwerk und der TuS Maccabi sind nach dem
neunten Spieltag mit jeweils 16:2 Punkten gleichauf, und deshalb steht
für beide Mannschaften am kommenden Wochenende viel auf dem Spiel.
16.11.96: TuS Maccabi Düsseldorf - BSG Norf/Erfttal 95:93 (40:46)
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TuS Maccabi Düsseldorf: Joe Hochstein 24, Michael Shohat 19, Oliver
Wessel 16, Aurelio Lopez 15, Dirk Bettenhausen 12 (2 Dreier), Dirk
Wingert 6, Christian Hackmann 2, Christian Füg 1, Dominik Raddatz,
Albert Terenji.
23. November 1996: TSG Solingen (A) - Gegen Solingen reicht eine gute Halbzeit nicht
Schiedsrichter disqualifiziert Aurelio Lopez, doch Maccabi kämpft bis zum Ende...
Es war ein guter Basketballabend für die rund 50 Zuschauern in der
Halle am Kannenhof in Solingen: Kampf, Spannung, überforderte
Schiedsrichter und ein Sieg der Heimmannschaft. Für Gesprächstoff war
also während und auch nach dem Spitzenspiel zwischen dem
Aufstiegsfavoriten Solingen und Tabellenführer Maccabi reichlich
gesorgt.
An einigen wichtigen Momenten der Begegnung waren die
schwachen Schiedsrichter massgeblich beteiligt. Bereits in der 16.
Minute bekam TSG-Center Michael Schmitz (2,17 m) sein viertes und
fünftes Foul: zwei fragwürdige Entscheidungen. Auf der Gegenseite
musste sich Joe Hochstein in der 27. Minute verabschieden. Höhepunkt
des Dramas aber eine Minute später. Gästeaufbau Aurelio Lopez foult
seinen Gegenspieler Goerl. Als der Schiedsrichter dies am Kampfgericht
anzeigt, wird Lopez von Goerl getreten. Daraufhin geht er zur
gegnerischen Bank, und Goerl sinkt Hollywoodreif zu Boden. Dem
gutgläubigen Schiedsrichter, wohlgemerkt noch mit der Foulanzeige
beschäftigt, ist leider entgangen, was dutzenden von Zuschauern und
Spielern aufgefallen ist: Goerl nutzte erfolgreich seine
Schauspielerfähigkeiten, von einer Tätlichkeit seitens des
Maccabi-Aufbauspielers konnte nicht die Rede sein.
Dies alles nutzte nichts, denn der Schiedsrichter entschied
sofort auf Disqualifikation des Spielmachers, zum Entsetzen der
Maccabi-Bank und Jubel der heimischen Zuschauern. Diese zeigten sich
von der unmöglichen Entscheidung sichtlich amüsiert (die
Schiedsrichterkollegin hat die Aktion anders beurteilt, aber da war die
Entscheidung schon getroffen), doch den Gast warf diese Entscheidung
entscheidend zurück. Nachdem man sich nämlich den obligatorischen
Fehlstart in die zweite Halbzeit leistete (44:51, 25. Minute), konnte
sich Maccabi bis zur Disqualifikation wieder herankämpfen (54:55). Die
aus der Entscheidung resultierenden Freiwürfe verwandelte allerdings
Spielertrainer Ralf Meyer (22 Punkte) souverän, und mit seinem
anschliessenden Dreier war wieder eine Sechs-Punkte Führung für die
Solinger hergestellt worden.
Dabei fing alles für Maccbi vielversprechend an: nach einem
0:6 Rückstand wachte Center Michael Shohat als erster auf. Er zog zum
Korb, wurde gefoult, und hatte nach 3 Minuten sechs von sechs
Freiwürfen getroffen. So langsam kamen die anderen ins Spiel, während
Solingen sich vorallem mit der Foulbelastung ihres längsten Mannes
Schmitz schwer tat. Aurelio Lopez wirbelte, Christoph Schnelle setzte
zwei Dreier hintereinander, und die Center Dirk Wingert und Hochstein
nutzten die entstandene Lufthoheit zu Gunsten Maccabis. Der Gast
übernahm die Kontrolle und führte über die gesamte erste Halbzeit, in
der 13. Minute sogar schon mit 33:24.
Dann kam der Einbruch Anfang der zweiten Halbzeit, als
Solingen 13 Punkte ohne Antwort erzielte. Die Aufholjagd, als Maccabi
ausgleichen konnte, und die unberechtigte Disqualifikation für Lopez
sowie das frühe Aus für Hochstein. Doch Maccabi gab sich noch nicht
geschlagen: Oliver Wessel war noch da, und schlug fast im Alleingang
zu. Während der Rest der Spieler im Angriff wie gelähmt wirkte,
wirbelte er durch die Solinger Defense und erzielte 16 Punkte in den
letzten sieben Minuten. Mit einem Dreier (70:73, 36. Minute) brachte er
Maccabi wieder ins Spiel, und als nach einem Korb der Solinger
anschliessend Dirk Bettenhausen noch einen Dreier traf, war Maccabi
wieder dran (73:75). Center Frank Gellhorn (13 Punkte) traf erneut, auf
der anderen Seite wieder Wessel mit zwei Freiwürfen: 75:77 und noch
zwei Minuten zu Spielen.
Doch gerade dann gab sich Maccabi geschlagen.
Unkonzentriertheit in der Defense und Ratlosigkeit im Angriff
ermöglichten dem stärkeren Gastgeber, sich für das Rückspiel einen
Acht-Punkte-Polster zu schaffen.
Aber bis dahin ist die Saison noch sehr lang, und für Maccabi,
das jetzt auf den dritten Tabellenplatz abgerutscht ist, geht es sofort
knallhart weiter: am kommenden Samstag empfangen die Düsseldorfer den Barmer TV, derzeit vierter der Oberliga 2 Herren. Ein Sieg ist aber für den Gastgeber Pflicht, will man sich nicht die gute Hinrunde verderben.
23.11.96: TSG Solingen - TuS Maccabi Düsseldorf 85:77 (38:44)
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TuS Maccabi Düsseldorf: Oliver Wessel 18 (1 Dreier), Michael Shohat
14, Aurelio Lopez 11, Joe Hochstein 11, Dirk Wingert 9, Dirk
Bettenhausen 7 (1), Christoph Schnelle 6 (2), Christian Füg 1, Dominik
Raddatz, Albert Terenji.
30. November 1996: Barmer TV (H) - Barmen blamierte sich
Maccabi schüttelt Verfolger ab und behält Kontakt zur Spitzengruppe
Das Spiel Dritter gegen Vierter hätte man sich ausgeglichener
vorstellen können. Aber eine Halbzeit lang sah es so aus, als würden
Maccabi Düsseldorf und der Barmer TV in zwei verschiedenen Ligen
spielen. Der Gastgeber, nach den letzten Niederlagen sehr motiviert und
konzentriert, liess den elanlosen Gästen aus Wuppertal von Beginn an
keine Chance. Nach zwei Minuten und vier Fast-Breaks nahm Barmen die
erste Auszeit, es stand 9:0.
Maccabi machte die ganze Halbzeit so weiter. Eine gute
Verteidigung und ein glänzend aufgelegter Center Dirk Wingert sorgten
für eine klare Führung: 34:12 nach neun, 42:17 nach 13, 52:22 nach 15
Minuten: alles war klar.
So störte es auch niemanden unter den 10 Zuschauern, dass
Barmen nach vier Minuten in der zweiten Halbzeit auf 67:40 herankam.
Der Rückstand aus der ersten Halbzeit war schon zu gross, und diese
Führung brachte Maccabi locker über die Zeit.
Nach der recht erfolgreichen Hinrunde, die nur durch die
unnötige Niederlage nach Verlängerung in Garath getrübt wurde, geht es
für Maccabi am nächsten Samstag in Emmerich sofort weiter. Dabei hofft der Tabellendritte, das Spiel weniger spannend als am ersten Spieltag gestalten zu können.
30.11.96: TuS Maccabi Düsseldorf - Barmer TV 91:63 (65:30)
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TuS Maccabi Düsseldorf: Dirk Wingert 31, Michael Shohat 18, Oliver
Wessel 15, Dirk Bettenhausen 8 (2 Dreier), Aurelio Lopez 7, Joe
Hochstein 5, Christian Füg 4, Robert Kopito 2, Albert Terenji 1,
Christian Hackmann.
07. Dezember 1996: FKB Emmerich (A) - Weite Anfahrt lohnte sich
Neuwerk-Bezwinger Emmerich gegen Maccabi ohne Chance; Tabellenführer Solingen verliert in Grevenbroich
Ein schönes Wochenende für Maccabis Oberliga-Mannschaft: Nicht nur,
dass Angstgegner Emmerich durch eine sehr gute Mannschaftsleistung klar
bezwungen werden konnte, nachdem eine Woche zuvor die TS Neuwerk den
ersten Platz in Emmerich verspielt hatte. An diesem Wochenende verlor
auch noch Tabellenführer Solingen sein Spiel in Grevenbroich deutlich
mit 70:91 (39:40), sodass an der Spitze der Oberliga 2 Herren wieder
ein Trio mit jeweils zwei Niederlagen steht.
Dabei hat die Rückrunde erst angefangen. Doch um diese
braucht sich Maccabi keine Sorgen zu machen, wenn die Mannschaft
weiterhin so konzentriert bleibt, wie sie sich an der niederländischen
Grenze den 20 Zuschauern präsentiert hat. Zum ersten Mal in der Saison
konnte die gute Leistung aus der ersten Halbzeit in der zweiten noch
gesteigert werden, sodass der Gast aus Düsseldorf schon 9 Minuten nach
der Pause sich einen komfortablen 73:50-Vorsprung erspielen konnte.
Leichte Schwierigkeiten hatte Maccabi nur am Start, denn der
Gastgeber spielte sehr langsam und statisch. Aber auch darauf kann man
sich einstellen, und eine geduldige Offense verhalf Maccabi in der 9.
Minute zu einer 18:12-Führung. Anschliessend öffneten Oliver Wessel und
Aurelio Lopez mit jeweils einem Dreier die gegnerische Zonendeckung
(27:18, 11.).
Für Verwirrung in Maccabis Defense sorgte Flügel Krebber (17
Pkt.), der für die Gastgeber in der ersten Halbzeit 13 Punkte erzielte.
Er nutzte Unkonzentrierten der Gästedeckung und brachte sein Team
nochmal heran (29:31, 14.), aber dann war es mit diesen Fehlern auf
Maccabis Seite auch vorbei. Konsequent baute Maccabi bis zum Ende des
Spiels die Führung auf. Als Emmerich in der zweiten Halbzeit nach dem
23-Punkte-Rückstand noch einmal ins Spiel zu kommen versuchte, beendete
Christoph Schnelle deren Hoffnungen mit zwei Dreiern in Folge (81:62,
35.), das Spiel war gelaufen.
Nach der Lösbaren Aufgabe nächste Woche zu Hause gegen die Zweitvertretung der BG Wuppertal
kommt erst einmal die Winterpause. Danach aber stehen mit Grevenbroich
und Neuwerk zwei sehr schwierige Aufgaben bevor, und die Saison ist
noch lang...
07.12.96: FKB Emmerich - TuS Maccabi Düsseldorf 71:96 (40:51)
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TuS Maccabi Düsseldorf: Dirk Wingert 16, Michael Shohat 16, Aurelio
Lopez 16 (1 Dreier), Christoph Schnelle 13 (2), Oliver Wessel 9 (1),
Dirk Bettenhausen 9 (3), Christian Füg 9, Albert Terenji 3, Dominik
Raddatz 3, Joe Hochstein 2.
14. Dezember 1996: BG Wuppertal II (H) - Nach zehn Minuten ist Maccabi aufgewacht...
...dann wurde Wuppertal deklassiert!
Nach schleppendem Beginn kam Macabi recht mühelos zum bisher
höchsten Saisonsieg, und dabei konnten alle Spieler Punkten. Zehn
Minuten hielten die Gäste dagegen, dann machte Maccabi in der
Verteidigung ernst.
Nach 17:16 (10. Minute) erzielte Oliver Wessel 8 Punkte bis
zur 29:20-Führung drei Minuten später, und diese konnte bis zur
Halbzeit kontinuierlich aufgebaut werden.
Im Gegensatz zum Hinspiel liess Maccabi nach der Halbzeit nicht
locker, sondern erhöhte den offensiven Druck, so dass die Gäste beim
Stand von 35:69 (25.) sich aufgegeben haben. Trainer Raphael Wilder
konnte nach Belieben durchwechseln: bis zum Spielende kam seitens der
Zweitvertretung der BG Wuppertal keine erkennbare Gegenwehr mehr.
Das letzte Spiel vor den Weihnachtsferien bildete einen
schönen Abschluss für ein erfolgreiches Maccabi-Jahr. Ob die Mannschaft
an den guten Leistungen der letzten drei Spielen auch nach der Pause
anknüpfen kann, wird sich ab dem 11.01.97 zeigen; Dann gehts nämlich
zum schweren Auswärtsspiel beim Tabellenvierten Grevenbroich.
14.12.96: TuS Maccabi Düsseldorf - BG Wuppertal 2 108:50 (50:30)
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TuS Maccabi Düsseldorf: Oliver Wessel 20, Joe Hochstein 14,
Christoph Schnelle 13 (3 Dreier), Aurelio Lopez 12, Dirk Bettenhausen
11 (1), Michael Shohat 10, Dominik Raddatz 8 (1), Albert Terenji 8,
Dirk Wingert 7, Christian Füg 5.
11. Januar 1997: BSG Grevenbroich (A) - Grevenbroich war schwächer als erwartet
Solingen und Maccabi vorne: der Titelkampf geht in die Schlussspurt!
Der 14. Spieltag in der Oberliga 2 Herren
hatte es in sich. Am Sonntag gewann Tabellenführer TSG Solingen beim
zweiten aus Neuwerk mit 82:79, nachdem am Samstag für die enttäuschte
BSG Grevenbroich die letzten Aufstiegsträume zerplatzten. Gegen den
Tabellendritten Maccabi war der vierte chancenlos. Dabei sind es die
Grevenbroicher, die am zwölften Spieltag wieder für Spannung in der
Liga sorgten, als sie Tabellenführer Solingen mit 91:70 bezwingen
konnten. Aber da hatten sie noch ihren ungarischen Center Mihaly dabei,
und der ist in der Winterpause in seine Heimat zurückgekehrt, um dort
wieder in der ersten Liga zu spielen.
Maccabi hatte also an diesem Tage nichts zu befürchten, denn
sehr viel mehr hatten die Grevenbroicher nicht zu bieten. Allein der
ungarische Aufbau der Gatsgeber, Nagy, konnte mit 24 Punkten
dagegenhalten, doch gegen die Ausgeglichenheit Maccabis fanden die
Gastgeber zur Enttäuschung der rund 100 Zuschauern kein Rezept. Sogar
die gefürchteten dreier des Aufabus blieben gegen die aggressive
Verteidigung der Düsseldorfer stecken.
Nur in den ersten sechs Minuten (12:9) konnte sich
Grevenbroich Hoffnung machen, als Nagy und Center Kober immer wieder
ein Weg zum Korb fanden. Dann drehte Maccabi auf und eilte davon. Eine
Zwischenspurt bis zur 13. Minute (23:14), und dann wieder gegen Ende
der Halbzeit (40:24, 19. Minute) sorgten für den sicheren Abstand.
Diesen konnte Maccabi nach der Pause sogar noch erhöhen:
vierzehn Punkte in Folge entschieden die Partie endgültig. Nach fünf
Minuten stand es 56:32, und der Rest war für die Zuschauer.
Aufsteigen werden die Grevenbroicher in diesem Jahr sicherlich
nicht mehr, doch erwähnenswert bleibt die gute Atmosphäre in der Halle
und die beeindruckende Organistaion inklusive der
Mannschaftsvorstellungen, die in der Oberliga ihresgleichen sucht.
Nach diesem deutlichen Erfolg erwartet Maccabi am nächsten Wochenende eine
schwere und wichtige Aufgabe. Die TS Mönchengladbach-Neuwerk steht nach
der Niederlage gegen Solingen an dritter Stelle, kann aber noch um den
Aufstieg spielen. Darum dürfen die Gladbacher in Düsseldorf am Samstag,
den 18.01. nicht verlieren. Maccabi will mit einem Sieg die eigenen
Aufstiegschancen bewahren. Es wird spannend!
11.01.97: BSG Grevenbroich - TuS Maccabi Düsseldorf 75:97
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TuS Maccabi Düsseldorf: Aurelio Lopez 23 (1 Dreier), Oliver Wessel
13, Joe Hochstein 13, Michael Shohat 13, Christian Füg 10, Christoph
Schnelle 8 (2), Dirk Bettenhausen 8 (2), Dirk Wingert 7, Albert Terenji
2, Robert Kopito.
18. Januar 1997: TS Neuwerk (H) - Aurelio steht an der Freiwurflinie...
...und trifft 16 von 16: Nach einer Halbzeit ist auch Neuwerk geschlagen.
Endlich mal ein echtes Top-Spiel in der kleinen Halle des
Max-Planck-Gymnasiums im Norden Düsseldorfs: am 15. Spieltag sammelten
sich rund 50 Zuschauern, davon die Hälfte aus Mönchengladbach, um in
der ersten Halbzeit Maccabis beste Saisonleistung gegen den
Aufstiegsaspiranten aus Neuwerk zu sehen. Eine Woche nach der
Heimniederlage gegen Solingen mussten die Gladbacher gewinnen, wollten
sie den anvisierten Aufstieg in die Regionalliga noch aus eigener Kraft
schaffen können. Aber nach relativ kurzer Zeit stand fest, welche
Mannschaft das Spiel bestimmt, und welche ständig einem Rückstand
hinterherlaufen muss.
Maccabi spielte so, wie man es sich die ganze Saison
vorgestellt hat: aggressiv und wach in der Verteidigung, und immer
wieder zum Fast-Break. Robert Kopito jagte in den ersten Minuten dem
Gäste-Aufbau Szilasi gleich zweimal den Ball: leichte Punkte für
Maccabi. Und wenn das nicht ging, dann mit Ruhe und Geduld bis zum
Korb. Oft waren Aurelio Lopez, Michael Shohat und Oliver Wessel nur mit
Fouls zu stoppen, aber das war auch kein Problem: Maccabi verwandelte
konzentriert 20 der 23 Freiwürfe in der ersten Halbzeit, dabei hatte
der spanische Aufbau keinen einzigen Fehlwurf. Er traf in diesem Spiel
alle 16!
Entscheidend für das Spiel waren die letzten zwei Minuten der
ersten Halbzeit. Maccabi führte mit 49:33 als Shohat fünf Punkte
markierte. Nach dem erneuten Fehlversuch der Gäste wurde Lopez vom
Spielertrainer der Gladbacher, Egelhoff, gefoult, und verwandelte
sicher beide Freiwürfe. In der anschliessenden Auszeit diskutierte
Egelhoff mit den Schiedsrichter etwas zu lange, und bekam dafür zwei
technische Fouls, die Lopez zu vier weiteren Freiwürfen (=Punkten)
verhalfen. Mit einem Halbbzeitstand von 60:33 für Maccabi schien das
Spiel also entschieden.
Trotzdem gab sich Neuwerk nicht geschlagen, und das ist
bemerkenswert. Getrieben von ihrem amerikanischen Flügel Ron Greenwade
(39 Punkte) setzten sie Maccabi unter Druck, und die müden Gastgeber
zeigten sich von der gefürchteten Treffsicherheit des Tabellendritten
plötzlich beeindruckt. Neuwerk traf sieben Dreier in der zweiten
Halbzeit, und war sechs Minuten vor Schluss wieder da, als Egelhoff mit
einem Dreier aus acht Metern auf 84:72 verkürzte. Dann aber war die
Luft bei Neuwerk raus, die Aufholjagd beendet. Maccabi erzielte neun
Punkte in Folge (93:72, 35.), und brachte die Führung über die Zeit.
Damit ist für Neuwerk der Aufstieg sehr unrealistisch
geworden, während Maccabi sich jetzt punktgleich mit der TSG Solingen
an der Tabellenspitze befindet. Bis zum Show-down am 08.03. in
heimischer Halle sind noch einige Spiele zu absolvieren, die man ernst
genug nehmen sollte. So z.B. am nächsten Samstag das Auswärtsspiel beim Tabellenletzten aus Velbert.
18.01.97: TuS Maccabi Düsseldorf - TS Mönchengladbach-Neuwerk 106:85 (60:33)
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TuS Maccabi Düsseldorf: Michael Shohat 25, Aurelio Lopez 24, Oliver
Wessel 17, Joe Hochstein 9, Christoph Schnelle 9 (2 Dreier), Dirk
Bettenhausen 9 (2), Dirk Wingert 7, Robert Kopito 2, Christian Füg 2,
Dominik Raddatz 2.
25. Januar 1997: TuS Velbert (A) - Dirk Bettenhausen wachte zuerst auf!
Gegen den Tabellenletzten lag Maccabi in Velbert lange Zeit zurück.
Der TuS Velbert ist Tabellenletzter der Oberliga 2 Herren, und
unterlag am 15. Spieltag in Solingen mit 78 Punkten unterschied. So
passiert es, dass ein selbstsicherer Maccabi sich plötzlich in einer
Halle findet, wo 40 Zuschauer ihren TuS Velbert begeistert anfeuern,
und wo der besagte Tabellenletzte nach fünf Minuten mit 15:3 in Front
liegt! Und das trotz der mahnenden Worte von Trainer Raphael Wilder; er
warnte vor Überheblichkeit, doch genau das ist eingetreten, was er
befürchtete. Maccabi unterschätzte den Gegner, holte keine Rebounds,
lief keine Fast-Breaks und spielte die Center nicht an.
So lagen die Düsseldorfer schnell zurück, doch dann meldete
sich Dirk Bettenhausen mit vier Driern in der ersten Halbzeit, sechs
insgesamt. In der 18. Minute bescherte er Maccabi mit zwei Freiwürfen
die erste Führung (30:29), die bis Ende des Spiels nicht mehr abgegeben
wurde.
Mit dem Angriffsspiel klappte es an diesem Tag nicht, aber
zumindest konnte Maccabi sich in der zweiten Halbzeit weiter auf die
Distanztreffer verlassen. Christoph Schnelle erzielte drei dreier in
kurzer Folge, und das Spiel war im Stande von 71:49 (32.) endgültig
entschieden.
Weiter geht's für den Tabellenzweiten am nächsten Samstag in Kamp-Lintfort , und da muss Maccabi es ernster angehen.
25.01.97: TuS Velbert - TuS Maccabi Düsseldorf 62:77 (33:39)
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TuS Maccabi Düsseldorf: Dirk Bettenhausen 22 (6 Dreier), Christoph
Schnelle 13 (3), Michael Shohat 10, Aurelio Lopez 10 (1), Dirk Wingert
9, Oliver Wessel 6, Dominik Raddatz 4, Joe Hochstein 3, Christian Füg,
Albert Terenji.
01. Februar 1997: BG Kamp-Lintfort (A) - Kamp-Lintfort hielt 30 Minuten lang mit
Doch konzentrierter Maccabi gewann am Ende deutlich
Auf dem Weg zur Entscheidung in der Aufstiegsfrage muss der TuS
Maccabi Düsseldorf noch einige Hürden nehmen, bevor es am 8. März gegen
Solingen um alles geht. In Kamp-Lintfort brachte Maccabi eine dieser
schweren Hürden hinter sich. Auch wenn das Ergebnis täuscht: der
Tabellenelfte, bei dem es in jedem Spiel gegen den Abstieg geht, hielt
lange mit und kämpfte mit der Unterstützung von Rund 50 Zuschauern,
doch Maccabi blieb geduldig und aggressiv in der Verteidigung, behielt
die Nerven und die knappe Führung über die gesamte Spielzeit, bis der
Gastgeber zehn Minuten vor Schluss geschlagen war.
Maccabi wollte von Anfang an nichts anbrennen lassen und lag
blitzschnell mit 7:0 in Front (3. Minute). Kamp-Lintfort reagierte und
verkürzte bis auf drei Punkte (25:28, 14. Minute), liess Maccabi dann
aber 11 Punkte in Folge erzielen. Mit einer deutlichen 48:36-Führung
ging Maccabi in die Kabine, vor allem Dank der Luftbeherrschung des
Centers Dirk Wingert. Er dominierte die Lintforter Center nach Belieben
und erzielte in der ersten Halbzeit 13 seiner 20 Punkte.
Für Lintfort stellte sich in der zweiten Halbzeit vorallem das
Problem, dass sie die schnellen Maccabi-Spieler nur durch Fouls stoppen
konnten, was dazu führte, dass vier ihrer Spieler vorzeitig das Feld
mit fünf Fouls verlassen mussten. Nur eine miserable Freiwurfquote
seitens Maccabi (21 von 40) verhinderte ein höheres Ergebnis, als die
Düsseldorfer in den letzten Minuten davonzogen. Davor verkürzte der
Gastgeber noch einmal auf 49:57 (27.), doch dann legte Maccabi in
Angriff und Verteidigung einen Gang zu, und war mit 76:58 fünf Minuten
vor dem Ende uneinholbar vorne.
Nach der Karnevalspause bestreitet Maccabi am 15.02. das Lokalderby zu Hause gegen die Zweitvertretung von ART Düsseldorf .
01.02.97: BG Kamp-Lintfort - TuS Maccabi Düsseldorf 67:90 (36:48)
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TuS Maccabi Düsseldorf: Aurelio Lopez 20 (2 Dreier), Dirk Wingert
20, Michael Shohat 14, Dirk Bettenhausen 12, Christoph Schnelle 7 (1),
Joe Hochstein 7, Oliver Wessel 6, Dominik Raddatz 2, Christian Füg 2,
Albert Terenji.
15. Februar 1997: ART Düsseldorf II (H) - Müheloser Sieg für Maccabi
Tabellenzweiter dominierte das Lokalderby von Anfang an
Zu einem deutlichen und ungefährdeten Erfolg kamen die Basketballer
vom TuS Maccabi auch am 18. Spieltag gegen die Reserve des Düsseldorfer
Regionalligisten ART. Maccabi nutzte immer wieder die Üerlegenheit
unter dem Korb zu einfachen Punkten, vorallem durch die Center Joe
Hochstein und Michael Shohat.
Nur in der Anfangsphase stockte der Maccabi-Angriff lange,
als beim Stande von 2:2 nach Fünf (!) Minuten Oliver Wessel ins Spiel
kam. Er sorgte mit elf Punkten in zehn Minuten für eine klare Führung
zur Halbzeit. Gegen die schnellen Gegner fand Maccabi nicht zum
gewohnten Fast-Break Spiel, doch eine sichere Defense liess dem
Tabellensiebten keine Chance.
Am kommenden Samstag gegen Garath ist Revanche angesagt: beim Hinspiel im Düsseldorfer Vorort verlor Maccabi nach Verlängerung mit 77:85.
15.02.97: TuS Maccabi Düsseldorf - ART Düsseldorf 2 70:48 (40:22)
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TuS Maccabi Düsseldorf: Oliver Wessel 15 (1 Dreier), Michael Shohat
15, Joe Hochstein 12, Aurelio Lopez 10 (2 Dreier), Dirk Bettenhausen 6,
Dirk Wingert 5, Dominik Raddatz 3, Albert Terenji 2, Robert Kopito 2,
Christoph Schnelle.
22. Februar 1997: Garather SV (H) - Garath leistete kräftigen Widerstand
Doch sechs Dreier von Dirk Bettenhausen waren zu viel für den Tabellenzehnten
In der Schlusspurt der Saison nähern sich langsam die Basketballer
von Maccabi dem Endspiel entgegen. Am 19. Spieltag konnte nach einer
umkämpften Partie auch die gefürchtete Garather SV geschlagen werden,
in deren Halle Maccabi in der Hinrunde nach Verlängerung die erste
Niederlage kassierte. Trotz des letztendlich klaren Ergebnisses
brauchte der Gastgeber lange, um ins Spiel zu kommen, und noch länger,
um es endgültig zu entscheiden.
Fünf Minuten waren gespielt, und eine lahme Maccabi-Truppe
erzielte bis dahin erst einen Korb, und lag mit 2:9 zurück. Bis auf Joe
Hochstein traute sich keiner von den Centern in die Zone, und die
Garather Flügel zogen gegen die faule Manndeckung Maccabis immer wieder
erfolgreich zum Korb. Dann wachte Maccabi auf, oder vielmehr: Dirk
Bettenhausen. Mit drei Dreiern in drei Minuten trieb er seine
Mannschaft zur ersten deutlichen Führung (23:17, 11. Minute). Maccabi
hatte jetzt das Spiel unter Kontrolle, aber konnte sich nicht absetzen.
Die 39:31-Führung (18.) wurde bis zur Pause fast verspielt.
In der zweiten Halbzeit zeigte sich Maccabi weiter engagiert,
aber die Manndeckung reichte gegen den starken Center Kuls nicht (27
Punkte). Da sah Maccabis Verteidigung mit einer Zone schon viel besser
aus: Garath erzielte drei Minuten lang keinen Punkt mehr, Maccabi
dagegen elf in Folge und führte schnell mit 67:53 (31.). Diese Führung
brachte der Tabellenzweite dann souverän über die Zeit.
Eine Hürde haben die Düsseldorfer noch zu meistern, bevor es am 8. März gegen Solingen um alles-oder-nichts geht: beim starken Tabellensechsten BSG Norf/Erfttal tritt Maccabi am Sonntag, den 2. März an. Das Hinspiel konnte Maccabi mit 95:93 nur knapp für sich entscheiden.
22.02.97: TuS Maccabi Düsseldorf - Garather SV (39:37) 85:66
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TuS Maccabi Düsseldorf: Dirk Bettenhausen 20 (6 Dreier), Joe
Hochstein 16, Oliver Wessel 15, Dirk Wingert 12, Michael Shohat 11,
Aurelio Lopez 9 (1), Robert Kopito, Dominik Raddatz, Albert Terenji,
Johannes Albanus.
02. März 1997: BSG Norf/Erfttal (A) - es liegt kein Spielbericht vor
08. März 1997: TSG Solingen (H) - Anfang der zweiten Halbzeit kam der Einbruch
100 Zuschauer sehen starke Vorstellung von Suljagic
Maccabi Düssedorf wird sich mit dem zweiten Tabellenplatz begnügen
müssen. Zwei unaufmerksame Minuten zu Beginn der zweiten Halbzeit
reichten der TSG Solingen, um das Spiel frühzeitig zu entscheiden. Den
Hauptunterschied machte in dieser zweiten Halbzeit ein Mann aus, von
dem in der ersten Hälfte fast nichts zu sehen war. Der bosnische Flügel
Amir Suljagic erzielte 27 Punkte im zweiten Abschnitt, davon acht in
den entscheidenden ersten zwei Minuten.
Dabei hatte Maccabi den besseren start: die nervösen Gäste
fanden keinen Weg zum Korb, und Düsseldorf spielte Fast-Break. Maccabis
Anhänger unter den 100 Zuschauer im Überfüllten Max-Planck-Gymnasium
bejubelten eine 11:4-Führung (5. Minute). Doch dann war es vorbei mit
Maccabis schnellem Spiel. Die Breaks endeten in unnötigen Ballverlusten
und einfache Punkte für Solingen. Nur die gute Reboundarbeit der Center
sowie erfolgreiche Distanzschützen hielten Maccabi im Spiel. Es
mangelte am Drang zum Korb, und so blieb es bis zum Schluss.
Aber nur bei Maccabi. Auf der Gegenseite zog Suljagic immer
wieder zum Korb, und immer wieder erfolgreich. Zusammen mit einem
Dreier des starken Spielertrainers Ralf Meyer (24 Punkte), baute er
Solingens Pausenführung auf 51:40 aus (22.). Zwar hielten die beiden
Center Hochstein und Shohat Maccabi noch eine Weile im Bild (52:62,
27.), von aussen aber zog keiner zum Korb, und die Distanzschützen
verfehlten. Auf der Gegnseite erzielte Suljagic weitere acht Punkte, um
das Spiel endgültig zu entscheiden (53:74, 31.).
Der klare Erfolg der Solinger hat die Situation in der
Oberliga 2 Herren endgültig geklärt. Maccabi hat mit dem zweiten Platz
das Saisonziel mehr als erfüllt, auch wenn der Aufstieg schon sehr
greifbar geworden war. Doch nach dem grandiosen Sieg über Neuwerk
zeigte Maccabis Formkurve nach unten, während der Erzrivale aus
Solingen die Saison konzentriert zu Ende spielte.
Das Spiel am kommenden Samstag
beim Barmer TV ist durch Maccabis Niederlage bedeutungslos geworden.
Der zweite Platz ist Maccabi nicht mehr zu nehmen, der erste
unerreichbar...
08.03.97: TuS Maccabi Düsseldorf - TSG Solingen 76:101 (36:40)
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TuS Maccabi Düsseldorf: Aurelio Lopez 20 (2 Dreier), Michael Shohat
17, Joe Hochstein 14, Oliver Wessel 12 (2), Dirk Bettenhausen 4 (1),
Christoph Schnelle 3 (1), Dirk Wingert 2, Robert Kopito 2, Johannes
Albanus 2, Dominik Raddatz.
15. März 1997 - Barmer TV (A) - Joe Hochstein überzeugte in Barmen
Das letzte Spiel des 2,14-Centers für Maccabi?
Mit einem Auswärtssieg beim Barmer TV verabschiedete sich Maccabi
Düsseldorf von der Saison 1996/97. Um die erfolgreiche Saison nach der
klaren Niederlage gegen Regionalliga-Aufsteiger TSG Solingen
versöhnlich abzuschliessen, traten acht Düsseldorfer in Wuppertal an,
und taten das nötigste, um das insgesamt schwache Spiel schadlos zu
überstehen.
Für den 36-jährigen Joe Hochstein war es vielleicht das
letzte Spiel für Maccabi, er denkt über das Aufhören nach. Im Spiel
zeigte er aber erst einmal, dass er unter den Körben immernoch eine
Macht ist. Bis die Gastgeber sich auf ihn einstellen konnten, führte
der Tabellenzweite mit 10:2 (4. Minute) und 14:7 (7.). Hochsteins
Bilanz bis dahin: 10 Punkte. Als die Barmer ihn doppelt und dreifach
deckten, entstanden Freiräume für andere. Aurelio Lopez zog oft bis zum
Korb und erzielte neun Punkte in Folge für Maccabi, 29:24 (15.).
Maccabi spielte nicht allzu konzentriert und nur mit wenig Einsatz, und
in einer guten Phase der Gastgeber konnten diese ausgleichen (33:33,
18.), doch vor der Pause sorgte Oliver Wessel für eine knappe
Maccabi-Führung.
Nach dem Seitenwechsel machte der Favorit kurzen Prozess: nach
vier Fast-Breaks stand es 48:33 (23.), und diesem Rückstand
hinterherzulaufen war ab dann die Aufgabe des Gastgebers. Das machte er
dann auch ganz erfolgreich, und verkürzte erneut. Zehn Minuten später
war Maccabis klare Führung mit 63:57 nur noch mager, es wurde wieder
eng. Dank einer kämpferischen Leistung in der Verteidigung konnte
Maccabi die Führung aber wieder ausbauen, und drei Minuten vor Schluss
war der Gast mit 75:62 schon uneinholbar in Front. Dank Maccabis
zittriger Hände verkürzte Barmen bis zum Schluss mittels taktischer
Fouls.
15.03.97: Barmer TV - TuS Maccabi Düsseldorf 77:84 (33:40)
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TuS Maccabi Düsseldorf: Joe Hochstein 19, Aurelio Lopez 18, Michael
Shohat 18, Oliver Wessel 12, Dirk Bettenhausen 10, Dominik Raddatz 4,
Christoph Schnelle 3 (1 Dreier),Robert Kopito.
Pokal: TSG Solingen (H) - Maccabi Düsseldorf im WBV-Pokal Achtelfinale
74:72 Erfolg gegen die TSG Solingen
In einer hart umkämpften Partie schlug der TuS Maccabi am Samstag den 22.6.96 die TSG Solingen, im letzten Jahr zweiter der Oberliga 2 Herren im WBV.
Die Solinger, in der dritten Pokalrunde überraschend Bezwinger
des Regionlligisten ETB Essen, kamen zuversichtlich und motiviert in
die Halle an der Suitbertus-Str. im Süden Düsseldorfs, gefolgt von drei
Zuschauern. Das war immerhin mehr, als die zwei, die die Gastgeber zu
bieten hatten (wenn man mal vom Kampfgericht absieht).
Doch es ging für beide Teams von Anfang an um alles, und zur
Sache. Maccabi, während der letzten Saison den Solingern noch zweimal
unterlegen, legten auch ohne ihren spanischen Aufbau und Topscorer
Aurelio Lopez (Urlaub) gut los. Mit 9:2 lag man nach 4 Minuten vorne.
Doch das Spiel kippte während der ersten Halbzeit hin und
her. Aus einem 15:22 Rückstand (12.) machte Maccabi eine 34:28 Führung
(17.). Die rettete man auch bis zur Halbzeit (39:33).
Ganze 2 Minuten brauchten dann die Solinger in Person des
überragenden 2.17-Centers Michael Schmitz (23 Punkte), um den Rückstand
aufzuholen. An ihm hatten die Maccabi-Center, allen voran Routinier Joe
Hochstein (2.14), die Hände voll zu tun.
Es ging dann Schlag auf Schlag, und keine Mannschaft konnte
sich durchsetzen. Schmitz blamierte seine Gegenspieler, doch auf der
anderen Seite blieb ein anderer nichts Schuldig: Maccabi-Flügel Dirk
Bettenhausen schlug zu. Mit 11 Punkten in 6 Minuten hielt er den
Gastgeber im Bild, als gegen Ende des Spiels die Solinger die
Initiative ergriffen. Insgesamt drei Dreier brachte er in dieser
Zeitspanne im gegnerischen Korb unter, den heftigen Bemühungen seines
Gegenspielers zum Trotz. Auf der Gegenseite trafen aber die Solinger
Flügel Görl (18 Punkte) und Spielertrainer Ralf Meyer (13) ebenfalls.
Dann die Spannende Schlußphase. Es steht 67:67 (18.), und bei
Maccabi flattern die Nerven. Der sonst sichere Aufbau Christoph
Schnelle (2 Dreier) vergibt drei von vier Freiwürfen, auf der anderen
Seite trifft Görl. Center Dirk Wingert erledigt seine Aufgabe an der
Freiwurflinie sicherer, beide drin, 70:69. Wieder ist Schmitz nicht zu
bremsen, 70:71 und eine Minute zu spielen.
Neuzugang Oliver Wessel trifft sicher aus der Halbdistanz:
72:71. Die Solinger müssen punkten, und der Ball geht zu Schmitz, der
gefoult wird. Doch der lange Mann der Solinger setzt den ersten
Freiwurf daneben, und gleicht mit dem zweiten aus.
Noch 20 Sekunden und Maccabi im Ballbesitz. Wessel startet
zum Korb, wird gestoppt und gibt den Ball raus an Wingert, der 3
Sekunden vor Schluss den entscheidenden Treffer sicher markiert.
Jetzt freut sich Maccabi auf einen interessanten Gegner in der
Runde der letzten 16 im WBV. Die nächste Runde wird unmittelbar vor
Saisonbeginn im September ausgetragen.
TuS Maccabi Düsseldorf: Dirk Bettenhausen 21, Dirk Wingert 14,
Michael Shohat 14, Oliver Wessel 11, Christoph Schnelle 7, Joe
Hochstein 6, Dirk (Jerry) Müller 1, Christian Füg, Albert Terenji,
Robert Kopito.
Pokal: Recklinghsn. (H) - es liegt kein Spielbericht vor
Pokal: SVD Dortmund (A) - Im Viertelfinale war Schluss!
Regionalligist SVD Dortmund laesst in Duesseldorf nichts anbrennen
Die Basketballer des TuS Maccabi Düsseldorf schafften den Einzug ins
Viertelfinale des WBV-Pokals, und sind damit unter den letzten Acht in
Nordrhein-Westphalen. Nach dem knappen Sieg über Solingen warfen sie am Samstag, den 07.09., auch den Oberligisten City Basket Recklinghausen aus dem Rennen.
Immernoch ohne Aufbau Aurelio Lopez, zeigten sich die
Düsseldorfer zunächst engagiert: mit 12:8 führten sie nach sechs, mit
21:13 sogar nach zehn Minuten. Maccabi spielte nervös, die Gäste aber
nervöser, und mit einem gewohnt treffsicheren Dirk Bettenhausen konnte
Maccabi vor immerhin acht Zuschauern die Führung bis zum Pausenstand
von 35:28 verteidigen.
Doch genau wie gegen Solingen verlor man Anfang der zweiten
Halbzeit die Übersicht; Ballverluste und Fehlwürfe am laufenden Band
waren die Folge, und die Gäste vom Ruhrgebiet liessen sich nicht
zweimal bitten: nach fünf Minuten hatten sie schon aufgeholt (40:40),
und führten ab der 26. Minute ständig, fünf Minuten vor Schluss sogar
schon mit 60:54. Mit Shohat und Bettenhausen mit jeweils vier Fouls auf
der Bank, konnte nur ein Mann dagegenhalten: 2.14-Center Joe Hochstein
räumte ein Angriff nach dem anderen unter dem gegnerischen Korb auf,
und hielt von der 30. bis zur 36. Minute mit zehn Punkten in Folge die
Düsseldorfer im Spiel.
Seine Mitspieler brachten in dieser Zeit nicht viel zustande:
weiterhin Fehlwürfe, eine eklatante Reboundschwäche, die City Basket
immer wieder zu einfachen Körben durch Center Lucras (19 Punkte)
verhalf, dazu noch ein überflüsiges technisches Foul (32.) gegen die
Bank nach einer katastrophalen Entscheidung der Schiedsrichter, und
Recklinghausen verwandelte auch diese Freiwürfe sicher.
Dann sie Schlussphase, dank Hochstein war sie noch spannend.
Bettenhausen wieder drin, verkürzte mit einem weiteren Distanzwurf auf
59:62 (17.), Oliver Wessel zog dann endlich auch zum Korb und Maccabi
war wieder mit 61:62 dran. Der überragende Mann der Gäste, Aufbau Karil
(15 Punkte), traf noch zur 64:61 Führung (18.) bevor die Gastgeber
endgültig ihre Nervenstärke zeigen durften: Dirk Bettenhausen verkürzte
den Rückstand mit einem von zwei Freiwürfen auf zwei Punkte, und
schliesslich tauchte Michael Shohat für Joe Hochstein unwiderstehlich
unter dem Korb auf, und den genauen Pass des überragenden Centers
verwandelte er sicher und wurde dabei auch noch gefoult. Als er den
anschliessenden Freiwurf zur 65:64-Führung auch noch verwandelte, war
die Wiedergutmachung perfekt, denn er war es, der in der 32. Minute das
technische Foul verursachte...
Auf der anderen Seite zeigte Laerbusch nerven, und vergab zwei
Freiwürfe für die Gäste. Der Rebound flutschte Hochstein aus den
Händen, also erhielten sie noch eine Chance, doch dann: Schrittfehler!
Mit 25 Sekunden zu spielen war Maccabi wieder im Ballbesitz, und der
gefoulte Center Christian Füg verwandelte sicher von der Freiwurflinie
zur 67:64 Führung. In den letzten 16 Sekunden versuchten die Gäste noch
einen Drei-Punkte-Wurf, doch der ging daneben, und als Karil eine
Sekunde vor Schluss noch einen von zwei Freiwürfen traf, war das Spiel
schon entschieden.
Jetzt bleibt abzuwarten, wer Maccabi im Viertelfinale
entgegensteht. Wird das nächste Spiel am 19. Oktober (vorraussichtlich)
auch noch gewonnen, dann ist Maccabi im DBB-Pokal...
Doch erst kommen die wichtigen Spiele um die Meisterschaft. Am
15.09 tritt Fast-Break Emmerich zum ersten Saisonspiel im
Max-Planck-Gymnasium an.
| Maccaci Düsseldorf - SV Derne Dortmund 81:110 (38:54)
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TuS Maccabi Düsseldorf: Michael Shohat 23, Aurelio Lopez 20, Oliver
Wessel 17, Dirk Bettenhausen 13, Robert Kopito 4, Dirk Wingert 2,
Dominik Raddatz 2, Albert Terenji, Christian Hackmann, Christian Füg.